Wohnungs- und Immobilienverbände kritisieren Aus für Gebäudekommission.

Die Kommission „Zukunft der Gebäude“ sollte ein Maßnahmenbündel zur Erreichung der Energie- und Klimaziele für den Gebäudesektor erarbeiten Nun scheint die Bundesregierung sie doch nicht einzuberufen. 

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. und der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB) halten die Absage für einen schweren Fehler. Die Gebäudekommission hätte die Möglichkeit geboten, in einem direkten Dialog zwischen Politik, Wohnungswirtschaft, Mieterbund und Umweltverbänden Lösungen zu suchen, um die Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende in Einklang zu bringen. Die politische Steuerung versage, wenn sie nicht zumindest versuche, einen breiten gesellschaftlichen Konsens über die zentrale Frage einer Energiewende im Gebäudebereich herzustellen.

Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. kritisiert, dass ohne Gebäudekommission die Einbindung von Fachleuten und der Branche komplett fehlt. Die Absage sorge erneut für Unsicherheit bei allen beteiligten Akteuren.

Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) spricht von einem irritierenden Signal an die betroffenen Akteure und sieht nun die Politik in der Verantwortung, selbst entsprechende Vorschläge vorzulegen und für die erforderlichen Diskursräume zur Klärung der damit verbundenen sozialpolitischen Fragen zu sorgen.

Der Verband Beratender Ingenieure VBI bedauert, dass die Bundesregierung sich offenbar entschlossen hat, auf einen breiten gesellschaftlichen Konsens und eine frühzeitige Einbeziehung aller Beteiligten für eine erfolgreiche Energiewende zu verzichten.

Meldung des GdW
Meldung des ZIA
Meldung der geea
Meldung des VBI

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