Zukunft ERDGAS und BDEW: Fördergelder an CO₂-Einsparungen ausrichten.

Die Brancheninitiative Zukunft Erdgas e.V. und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) fordern eine stärkere Ausrichtung der Förderstrategie des Bundes an den CO₂-Einsparungen. Nur so lässt sich Ansicht der Verbände das Ziel erreichen, den CO₂-Ausstoß des Gebäudesektors bis 2030 gegenüber 1990 um 67 Prozent zu reduzieren. Heizungen auf Erdgasbasis können einen wichtigen Bestandteil für eine kostengünstige CO₂-Reduktion im Gebäudesektors darstellen.

Rund 13 Mio. Heizungen in Deutschland wurden noch nicht modernisiert. Zugleich hat eine Untersuchung des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Zukunft ERDGAS gezeigt, dass bei den geförderten Maßnahmen die Heizungsmodernisierung die größten CO₂-Einsparungen pro Fördereuro erzielt. Die Brancheninitiative fordert deshalb, die Förderung für Modernisierungen auf Brennwerttechnik nicht zu streichen, wie es die Förderstrategie des Bundes vorsieht.

Nicht nur die flächendeckende Einführung des Brennwert-Standards könne den CO₂-Fußabdruck des Sektors deutlich verkleinern. Insbesondere Lösungen, die sowohl Wärme als auch Strom erzeugen, können den CO₂-Ausstoß kostengünstig senken. Zukunft ERDGAS verweist dabei auf Erdgas-Photovoltaik-Kombinationen und Brennstoffzellenheizungen. Der BDEW betont zudem, dass die zunehmende Nutzung von grünem Gas die CO₂-Bilanz des Gebäudesektors weiter verbessert.

Meldung der Initiative Zukunft ERDGAS

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