Energieeffiziente Gebäude: GdW legt 23 Sofortmaßnahmen vor.

Mit der Umsetzung eines politischen Forderungskatalogs von 23 kurzfristig realisierbaren Maßnahmen möchte der GdW Klimaschutzinvestitionen in Gebäude ermöglichen.

Ansatzpunkte des Maßnahmenkatalogs sind vor allem:

  • Treibhausgasminderung als Steuerungsgröße etablieren
  • neue finanzielle Anreize (u.a. Investitionszulagen)
  • Aktivierungsstrategien für Quartierslösungen

So fordert der GdW beispielsweise, dass Wohnungsunternehmen, die Strom aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder aus KWK lokal erzeugen wollen, nicht länger steuerlich benachteiligt werden sollen. Um Mieterstrom zu ermöglichen, müsse das Gewerbesteuergesetz dringend angepasst werden.

Die Einführung einer Investitionszulage für Maßnahmen zur energetischen Modernisierung von Gebäuden wäre laut GdW einfach und würde geringe Hürden für Unternehmen und Personen darstellen, die energieeffiziente und treibhausgasmindernde Maßnahmen umsetzen wollen.

Zudem plädiert der GdW für ein KfW-Förderprogramm, das auf CO₂-Vermeidung und Endenergieeinsparung ausgerichtet ist. Dadurch werde konsequent das Ziel verfolgt, das Klimaschutzsystem im Gebäudebereich auf die Vermeidung von Treibhausgasen umzustellen.

Meldung des GdW

zurück

zum Seitenanfang