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eaD tritt für eine CO₂-Abgabe ein.

Um mittel- und langfristig die nationalen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen, ist die Einführung einer CO₂-Abgabe oder CO₂-Steuer ein zentrales Instrument. Diese Überzeugung formuliert der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e.V. in einer Stellungnahme. Die Energiewende könne nur gelingen, wenn die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr unter gleichen Wettbewerbsbedingungen zur Emissionsreduzierung beitrügen.

Unterschiedliche Abgaben- und Steuerlasten auf Brenn- und Kraftstoffe einerseits und auf Strom andererseits blockierten technische Innovationen im Bereich der Sektorkopplung und der Energieeffizienz. Nach Ansicht der eaD ist es nicht nachvollziehbar, warum der aus bis zu einem Drittel erneuerbaren Energien bestehende Strommix mit bis zu 60 Prozent Steuern und Abgaben belastet wird. Dagegen fiele die Belastung mit Energiesteuern auf Heizöl in Höhe von etwa zehn Prozent vergleichsweise gering aus.

Eine CO₂-Abgabe hätte nach Ansicht der eaD eine lenkende Funktion und würde beispielsweise zu umfangreicheren Investitionen in Energieeffizienz führen.

Meldung der BEA
Stellungnahme des eaD

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