Wohnungswirtschaft und Energie: Grundsatzpositionen und Projektstatus der „Allianz für einen klimaneutralen Gebäudebestand“

Nachgefragt bei Ingeborg Esser (GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.)

Experteninterview des NETZWERK ERDGAS

Die Wohnungswirtschaft steht aktuell im Fokus unterschiedlicher politischer Steuerungsbestrebungen:

Zum einen soll dringend benötigter Wohnraum kostengünstig und zeitnah errichtet werden. Zum anderen soll die Wohnungswirtschaft einen wesentlichen Teil zur Erreichung der Klimaziele beitragen.

Beide Ziele sind jedoch kaum deckungsgleich zu erfüllen.

Wie positioniert sich die deutsche Wohnungswirtschaft in diesem Konfliktfeld und welche Praxisprojekte können mögliche Auswege aus dem skizzierten Dilemma bieten?

NETZWERK ERDGAS befragte dazu Ingeborg Esser, die als Hauptgeschäftsführerin des GdW eine zentrale Stimme in der deutschen Wohnungswirtschaft ist.


Hauptgeschäftsführerin des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Bild: GdW

Dabei widmet sich der erste Teil des Interviews grundlegenden Aspekten der kommenden Legislaturperiode. Im zweiten Interviewteil beantwortet Esser Fragen zum aktuellen Stand des Projektes „Allianz für einen klimaneutralen Gebäudebestand“.

Kurzvita Ingeborg Esser:

Die 1961 geborene Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und Diplomkauffrau ist Hauptgeschäftsführerin des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Seit 1993 beim GdW tätig, ist Ingeborg Esser aktuell zuständig für die Koordination der betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Beratung und Interessenvertretung sowie für das Prüfungswesen. Sie ist seit 2010 Stellvertreterin des Präsidenten.

Daneben ist sie Vorstandsmitglied der GdW Revision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft.

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