Projekt des Monats: NBB weiht modernste Gasübernahmestation der Berliner Gasversorgung ein

Projekt des Monats November 2015

Rechtzeitig vor dem Winter wurde am 16. Oktober die grunderneuerte Gasübernahmestation in Waltersdorf gemeinsam von der GASAG und der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg eingeweiht.

Gasübernahmestation Waltersdorf

Ausgerüstet mit modernster und hocheffizienter Technik bildet die neue Übernahmestation eine der wichtigsten Lebensadern für die Berliner Gas- und damit Wärmeversorgung. Dafür hat die GASAG 16 Millionen Euro investiert.

Fünf solcher Übernahmestationen werden von der NBB, einem Unternehmen der GASAG-Gruppe, rund um Berlin betrieben. Die neue Übernahmestation in Waltersdorf am süd-östlichen Stadtrand von Berlin ist die modernste unter ihnen.

Damit ist ein zuverlässiger und sicherer Transport vom Ferngasnetz über die  Übernahmestationen in das Berliner Verteilnetz zu jederzeit gewährleistet. Bis zu 410.000 Kubikmeter Gas können pro Stunde vom Ferngasnetz in das Berliner Netz übernommen werden. Durch diese außergewöhnlich hohe Leistungskapazität können sowohl die großen Kraftwerke als auch die Berliner Bevölkerung auch künftig weiterhin sicher mit Gas versorgt werden. Drei Einspeiseschienen gewährleisten auch im Störungsfall eine zuverlässige Gasversorgung der Hauptstadtmetropole. Die GASAG investierte 16 Millionen Euro in die neue Gasübernahmestation, die durch modernste Technik zentral von der NBB von der Leitwarte am Hackeschen Markt aus gesteuert und überwacht wird.

Ulf Altmann, Geschäftsführer der NBB übergibt das Modell der Gasübernahmestation an Dr. Jürgen Schmidberger, Vorstand der GASAG.

Für Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG, ist die neue Übernahmestation
ein weiterer Beweis für die Versorgungskompetenz der GASAG: „Die neue Gasübernahmestation zeigt einmal mehr, dass wir als Energiemanager der Stadt und insbesondere beim Betreiben des Berliner Gasnetzes die größte Kompetenz und Professionalität besitzen. Zugleich leisten wir einen weiteren Beitrag dazu, die Versorgungssicherheit in unserer Stadt nachhaltig zu stärken und die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur langfristig sicherzustellen.“

Ulf Altmann, Geschäftsführer der NBB: „Die Übernahmestation ist für uns ein absolutes Ausnahmeprojekt, auf das wir sehr stolz sind. Zum einen aufgrund der außergewöhnlichen
Größenordnung der Anlage, zum anderen aufgrund der besonderen Anforderung, den Neuaufbau während des laufenden Betriebes zu realisieren. Trotzdem konnten wir die Übernahmestation termingerecht in nur 18 Monaten fertigstellen.“


Ein gemeinsames Projekt von:

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