Projekt des Monats:

Energiewende in der Kietzer Vorstadt Köpenick

In der Kietzer Vorstadt können degewo-Mieter jetzt ökologischen Strom aus dem „eigenen“ Kraftwerk beziehen.
Saubere Energie, eine sichere Versorgung und ein günstiger Preis: In der Kietzer Vorstadt in Köpenick ist die Energiewende schon Realität. In ihrer Siedlung im Berliner Bezirk Köpenick setzt die Wohnungsbaugesellschaft degewo setzt auf modernste Technik – zum Schutz des Klimas und zum Vorteil der Mieter.

 

 

Foto: Tina Merkau

 

Die alte Heizzentrale in der Karlstraße wurde komplett modernisiert, die alte Kesselanlage gegen ein hocheffizientes, mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW) ausgetauscht. Die neue Anlage versorgt rund 1.800 Wohnungen und Gewerbeeinheiten kostengünstig mit Ökowärme. Aber nicht nur das: Denn die Mieter können zusätzlich auch ökologisch erzeugten Strom aus dem eigenen Kiez beziehen. „Bei nahezu gleichem Brennstoffeinsatz wird nun umweltfreundlich Wärme und Strom in der Anlage erzeugt. Die Wärme nutzen wir bereits für die Heizenergie. Den Strom können unsere Mieter ab sofort zu einem besonders günstigen Preis beziehen“, erläutert Christian Glaubitz, Leiter des degewo-Kundenzentrums in Köpenick.

 

Das mit Erdgas betriebene BHKW arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Das heißt: Strom und Wärme werden dort produziert, wo sie benötigt werden. Durch die doppelte Nutzung des Brennstoffs Erdgas ist das BHKW besonders effizient. Zudem vermeidet die Energieerzeugung vor Ort lange Leitungswege. Das spart Kosten und vermeidet Leitungsverluste.

 

 

degewo senkt die CO2-Emissionen mit moderner BHKW-Technik

Betrieben wird das neue BHKW von der BTB Blockheizkraftwerks- Träger- und Betreibergesellschaft Berlin. Sie ist mit als 20 Jahren Erfahrung einer der Pioniere für dezentrale Energieversorgung in Berlin. Karl Meyer, bei der BTB für die Projektentwicklung verantwortlich, erklärt die Vorzüge dezentraler KWK-Anlagen: „Kurze Wege bedeuten auch bei Strom weniger Kosten und mehr Klimaschutz.

 

Zusätzlich lassen sich die Effizienzvorteile der Kraft-Wärme-Kopplung des modernen BHKW nutzen.“
Ziel der degewo ist es, mit der neuen Energieversorgung, den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) zu verringern. Denn hier hat sie sich viel vorgenommen: Im Jahr 2020 soll eine degewo-Wohnung durchschnittlich nur noch 1,33 Tonnen CO2 jährlich emittieren. Der Umstieg der Energieversorgung auf hocheffiziente, dezentrale BHKW ist einer der Strategiebausteine, um dieses Ziel zu erreichen.

 

In den letzten 20 Jahren hat die degewo den CO2-Ausstoß ihrer Wohnungsbestände bereits halbieren können. Auf diesem Weg geht sie weiter und hat deshalb 2012 bereits die 2. Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin abgeschlossen. Das Ziel: den Klimaschutz im Gebäudebestand voranbringen, den Gebäudebestand nachhaltig und sozialverträglich bewirtschaften und die Mieter zum sparsamen Umgang mit Energie anregen.

 

 

Kiez-Strom „Original Berliner Watt“

Von diesem Engagement profitieren die degewo-Mieter in Köpenick gleich doppelt: Sie können sich nicht nur über die gesunkene Heizkosten freuen, sondern zugleich Strom beziehen, der direkt vor ihrer Haustür ökologisch erzeugt wird. Der Kiez-Strom „Original Berliner Watt“ ist für einen Verbrauchspreis von 24,98 Cent pro Kilowattstunde zu haben. Der Grundpreis liegt bei 5,36 Euro im Monat.

 

Um ihre Versorgungssicherheit brauchen sich die Mieter im Übrigen nicht zu sorgen, wie Karl Meyer versichert: „Als einer der größten Energieversorger der Stadt verfügen wir über einen großen Bilanzkreis, aus dem wir im Notfall nachspeisen können.“

 
Weitere Informationen auf Berlin Online

Ein Projekt der

http://www.degewo.de

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