Projekt des Monats:

Informieren, weiterbilden und sanieren: der Aktionskreis Energie e.V.

Wie wird aus einem Baudenkmal ein Niedrigenergiehaus? Wie viel Modernisierung ist energetisch, sozial und städtebaulich gut? Und wie lassen sich Fassade und Dach praxistauglich begrünen? Mit diesen und vielen anderen Fragen rund um Klimaschutz, energetische Modernisierung und Energieeffizienz beschäftigt sich der Aktionskreis Energie e.V. (AK Energie).

 

 

Der Aktionskreis Energie hat ein klares Ziel vor Augen: den Klima- und Umweltschutz im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf zu fördern. Bereits seit 10 Jahren richtet sich der AK Energie mit seinen regelmäßigen Vortrags-, Besichtigungs- und Informationsangeboten insbesondere an Fachplaner, Wohnungsbaugesellschaften, Verwaltungen, Bauträger, Hausbesitzer und am Thema interessierte Bürger aus dem Bezirk. Es geht ihm ganz konkret darum, hier vor Ort Energie einzusparen und den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu vermindern, Gebäude und ihre Anlagentechnik energetisch auf Vordermann zu bringen und verstärkt regenerative Energien zu nutzen. „Die Entscheidung für eine Gebäudesanierung hängt nicht nur von den Kosten und den möglichen Einsparungen ab“, weiß der Verein. Entscheidend seien eine gute Beratung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

 

Impulse aus dem Netzwerk.

Aus diesem Grund engagiert sich der AK Energie dafür, Architekten, Ingenieure, Energieberater, Anbieter von Energietechnik sowie Energieverbraucher im Bezirk miteinander zu vernetzen und ihnen eine gemeinsame Plattform zu bieten. In über 250 Veranstaltungen ist ihm das bereits gelungen. Allein dadurch, dass sich die Akteure hier gegenseitig ihre guten Beispiele vorstellen, wurden schon viele Impulse gegeben und Einsparpotenziale an Gebäuden erschlossen.

 

Neben der besseren Vernetzung sieht der AK Energie seine Aufgabe auch darin, Hauseigentümern und Mietern gewerkeübergreifend, hersteller- und produktneutrale Informationen und Hilfestellungen an die Hand zu geben, die sie bei der Entscheidung für eine energetische Sanierung unterstützen. Dazu gehört auch eine zielgruppenspezifische Energieberatung. Als inhaltliche Schwerpunkte haben sich dabei im Laufe der Jahre die Themen „Fachgerechte Sanierung von Fenstern“, „Lüftung und Schimmelbildung“, „Energetische Sanierung und Erhalt des Stadtbildes“ sowie „Die Sicherung der Qualität bei der Sanierung“ herauskristallisiert. Mit seinem Engagement, das 2011 mit der Auszeichnung „Klimaschutzpartner des Landes Berlin“ gewürdigt wurde, trägt der Arbeitskreis Energie auch zur Erreichung der Klimaziele des Bezirks bei. Dabei geht Steglitz-Zehlendorf selbst mit gutem Beispiel voran: Bis zum Jahr 2030 soll der eigene Gebäudebestand 80 Prozent weniger Energie verbrauchen als 1990.

 

 

Engagement seit 2005.

Der Aktionskreis Energie ist ein Projekt des Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Steglitz-Zehlendorf und wurde zwischen August 2005 und Dezember 2007 mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE, des JobCenters und des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf, Abteilung Jugend, Schule und Umwelt aufgebaut. Seit 2007 arbeitet der Aktionskreis als gemeinnütziger Verein und finanziert sich aus den Beiträgen seiner 70 Mitglieder. Die Veranstaltungen werden in der Regel in Kooperation mit dem Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf, der Volkshochschule des Bezirk und dem im Bezirk ansässigen Träger KEBAB gGmbH organisiert. Der Aktionskreis Energie ist Mitglied des Klimaschutzbeirats des Bezirk.

 

Fotos: gretchen UG

Ein Projekt der

 

http://ake-ev.de/

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