Projekt des Monats:

Klimaschutz aktiv - Freie Universität betreibt zwei hocheffiziente BHKW.

1.300 Tonnen CO2-Einsparung ist eines der Ziele, das die FU Berlin mit der Inbetriebnahme zweier Blockheizkraftwerke verbindet. Die beiden an den Standorten Düppel und Lankwitz installierten Anlagen dienen der Strom- und Wärmeversorgung der Fachbereiche Veterinärmedizin und Geowissenschaften.

 

 

Die FU erwartet sich eine deutliche Energiekostensenkung.

Die Technische Abteilung der Freien Universität rechnet mit Einsparungen von rund 23 Prozent Primärenergie durch den Betrieb der hocheffizienten Anlagen. Die Kraftwerke verfügen über eine elektrische Erzeugungsleistung von insgesamt 520 Kilowatt und eine thermische Leistung von 800 Kilowatt.

 

„Von den Blockheizkraftwerken erwarten wir eine deutliche Senkung unserer Energiekosten, da die Technologie hervorragend in die bestehende Nahwärmeversorgung unserer Standorte in Düppel und Lankwitz integriert werden kann“, so der Kanzler der Freien Universität, Peter Lange in einer Pressemitteilung.

 

BHKW der Freien Universität

BHKW Teil verschiedene Energieeffizienzprogramme an der FU.

Der Betrieb der Blockheizkraftwerke ist eingebettet in ein ausdifferenziertes Energiemanagement, das die FU seit Jahren in vorbildlicher Form betreibt. Die Technische Abteilung der FU Berlin setzt seit 2003 verschiedenen Energieeffizienzprogramme um, in deren Rahmen die Gebäude und Anlagen der Universität unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz modernisiert und optimiert werden. Inzwischen wurde auf diese Art die Mehrzahl der Universitätsgebäude anlagentechnisch modernisiert – Schwerpunkt dabei waren Heizungs- und Lüftungsanlagen. Durch diese Maßnahmen konnte – im Zusammenspiel mit dem Prämiensystem zur Energieeinsparung und dem Energiemonitoring – der Wärmebedarf der Gebäude um durchschnittlich ca. 30 % reduziert werden, in einigen Gebäuden wurden sogar Einsparungen von 50 bis 70 % erreicht.

 

Die nun betriebenen BHKW – weitere sollen folgen – dienen auch dazu, dass die Freie Universität ihre Verpflichtungen aus der Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin auf kosteneffiziente Weise erfüllt.

 

BHKW in Lankwitz

 

Beim Betrieb der Anlagen setzt die FU übrigens auf die weitgehende Eigennutzung des erzeugten Stroms, der zu 95% in den Liegenschaften in Lankwitz und Düppel genutzt wird. Die jährlich gut drei Millionen Kilowattstunden stellen mehr als die Hälfte der dort benötigten Elektrizität dar.

Ein Projekt der

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